Stadtentwicklung
Forschen & evaluieren
Status:abgeschlossen
Zeitraum:2017-2020
Ort:Deutschsprachiger Raum
Auftraggeber:Wüstenrot Stiftung
Projektteam:Agnes Förster, Andreas Bernögger, Bernadette Brunner, Leila Unland

WOHNEN JENSEITS DES STANDARDS

Neue Wohnideen von Baugruppen, Genossenschaften und Bürgerstiftungen

Wie schaffen Baugruppen, junge Genossenschaften oder Bürgerstiftungen als Vorreiter innovative Wohnkonzepte? Im Auftrag der Wüstenrot Stiftung haben wir diese Frage in einem mehrjährigen Forschungsprojekt untersucht. Anhand von 15 Fallstudien aus dem deutschsprachigen Raum prüften wir, welche Ansätze sich auf den breiten Wohnungsmarkt übertragen lassen. Die Ergebnisse wurden 2020 in einer Buchpublikation der Wüstenrot Stiftung veröffentlicht.

Stimmen aus der Praxis

Der qualitative Forschungsansatz fokussierte auf Interviews mit den wichtigsten Projektbeteiligten: Nutzende, Bewohnende, Planende, Beratende, Bauleute und Verantwortliche der Kommunen. Im Rahmen der Interviews beleuchteten wir neben den innovativen Lösungsansätzen selbst auch die ökonomischen, sozialen und kulturellen Treiber:innen sowie die Aushandlungs- und Abwägungsprozesse in der Projektgenese. Zugleich rückt die Studie die langfristige Wohnqualität in den Blick: Welche innovativen Lösungen bewährten sich im Lebenszyklus der Immobilie und überdauerten damit die individuellen Absichten und Impulse von Nutzenden, Entwerfenden und Projektentwicklenden aus der Projektgenese? Welchen Mehrwert hatten sie für die Beteiligten, aber auch das Quartier oder Dorf? Was lernten die Akteur:innen selbst?

Die fünf Handlungslogiken: wie Akteure gemeinsam innovative Wohnprojekte hervorbringen.
Drei Perspektiven der Übertragbarkeit für ein bedürfnisgerechteres und vielfältigeres Wohnungsangebot.
Workshop „Innovationsfelder des Wohnens“: Austausch zwischen Kommunen, Wissenschaft und Architektur.
Konzentrierte Diskussion über übertragbare Ansätze für den Wohnungsmarkt.
Übersicht der untersuchten Fallstudien.
Fallstudie Hamburg