Die Versöhnungskirche, das angrenzende Gemeindehaus und das separate Pfarrhaus entstanden 1958. Alle drei Gebäude gruppieren sich um einen zentralen Innenhof und sind durch einen überdachten Gang verbunden und stehen unter Denkmalschutz. In den 1990er Jahren kam ein weiteres Gebäude hinzu, das die Diakonie nutzt.
Da die Gemeinde weniger Platz benötigt, sucht man nach neuen Nutzungsmöglichkeiten. Das ehemalige Pfarrhaus mit seinem abgeschlossenen Garten eignet sich gut für eine Tagespflege. Dagegen erschwert die ungünstige Bauweise von Gemeindehaus und Diakonieanbau eine Umnutzung. Ein Verbindungsbau soll die beiden Gebäude zusammenführen, die doppelte Erschließung entfällt. So wird die Nutzung flexibler, die Erschließung einfacher, und der Lift erreicht alle Etagen beider Gebäudeteile. Die ursprünglich geplante Nutzung durch eine kombinierte Einrichtung der städtischen Referate für Gesundheit sowie Bildung und Sport scheitert vorerst an der angespannten Haushaltslage. Stattdessen prüft man nun, ob je zwei Gruppen für Kinderkrippe und Kindergarten untergebracht werden können.
Da das Areal der Versöhnungskirche im ISEK Moosach liegt, förderte die Städtebauförderung die Machbarkeitsstudie. Ein Schwerpunkt der Studie lag auf der qualitativen Verbesserung der Außenanlagen und ihrer Öffnung zum umliegenden Quartier.